Ausgrenzung Geflüchteter. Eine empirische Untersuchung am Beispiel Bautzen

Im Juni 2018 ist meine Studie „Ausgrenzung Geflüchteter. Eine empirische Untersuchung am Beispiel Bautzen“ im VS Verlag für Sozialwissenschaften erschienen. Hierin wird die Frage beantwortet, wie einzelne Kommune zu Orten der Ausgrenzung für Flüchtlinge werden. Dafür habe ich exemplarisch die ostsächsische Stadt Bautzen untersucht, wofür ich sowohl Statistiken, als auch Protokolle politischer Debatten, Medienberichte, teilnehmende Beobachtungen und über 100 leitfadengestützte Interviews mit Bürgerinnen und Bürgern, Geflüchteten, Politikern sowie Vertretern der Zivilgesellschaft und öffentlicher Einrichtungen ausgewertet habe. In diesem Artikel möchte ich einen kurzen Überblick zum Inhalt der Arbeit liefern.

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CfP: Partizipation, Inklusion und Interessenausgleich in nordrhein-westfälischen Stadtgesellschaften

Auch auf dem diesjährigen NRW-Dialogforum am 23./24. November wird es einen Track im Bereich Stadtentwicklung geben. Nachdem wir uns im letzten Jahr mit den Themenfeldern, Debatten und Strukturen der Integrationspolitik in NRW beschäftigt haben, soll es im kommenden Track um die kommunale Handlungsfähigkeit unter den Bedingungen des Strukturwandels und der sozialräumlichen Polarisierung gehen. „CfP: Partizipation, Inklusion und Interessenausgleich in nordrhein-westfälischen Stadtgesellschaften“ weiterlesen

Themenfelder, Debatten und Strukturen der Integrationspolitik in NRW

Am 3. und 4. November 2016 fand der Track „Integration und Transformation“ im Rahmen des NRW-Dialogforums statt. Ziel der Veranstaltung war es, Interessierte aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft zu versammeln und ein transdisziplinäres Forum für den Austausch zum Thema „Integration“ zu bieten. „Themenfelder, Debatten und Strukturen der Integrationspolitik in NRW“ weiterlesen

Rechtliche Vielfalt von Migration und ihre Konsequenz für Soziale Arbeit

Spätestens durch die Flüchtlingszuwanderung der letzten Jahre ist einer breiten Öffentlichkeit klar geworden, dass der rechtliche Status von Zuwanderern in Deutschland einen erheblichen Einfluss auf ihre Integrationschancen hat. In diesem Beitrag diskutiere ich „Rechtliche Vielfalt von Migration und ihre Konsequenz für Soziale Arbeit“ weiterlesen

Flüchtlingsunterbringung: Perspektiven der Stadt- und Migrationsforschung

Wer in den letzten Wochen die Zeitung aufgeschlagen, Nachrichten gesehen oder mit Freunden und Familienangehörigen gesprochen hat, der sah sich höchstwahrscheinlich mit dem Thema Flüchtlinge konfrontiert. Die Diskussionen beziehen sich dabei auf die Anzahl der Geflüchteten, wie sie untergebracht und in unsere Gesellschaft integriert werden können oder sollen. „Flüchtlingsunterbringung: Perspektiven der Stadt- und Migrationsforschung“ weiterlesen

Tagungsbericht: ESA Conference 2015

Ende August waren wir auf der European Sociological Association Conference 2015 in Prag. Hier haben wir uns in allerlei Panels rumgetrieben, aber vor allem in dem des Research Network 37: Urban Sociology. Mit diesem Beitrag möchte ich einen kleinen Einblick in einige Vorträge geben, die in diesem Panel gehalten wurden. „Tagungsbericht: ESA Conference 2015“ weiterlesen

Was leisten Ankunftsgebiete für die Stadtgesellschaft?

(Beitrag von Sebastian Kurtenbach & Jan Üblacker)

Wie gut kann man in Deutschland leben? Um dieser Frage nachzugehen kommt Angela Merkel am 25. August nach Duisburg Marxloh, einen Stadtteil im Ruhrgebiet, der zuletzt von der Polizei als No-Go-Area bezeichnet wurde. Offene Bedrohung von Polizeibeamten, Probleme in der gesundheitlichen Versorgung und Bandenkriminalität sind nur einige Probleme, die häufig in einem Atemzug mit Marxloh genannt werden.

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Brauchen wir „Kultur“ zur Erklärung der Integration von Migranten?

Im Rahmen meiner Dissertation beschäftige ich mich mit der standardisierten Messung der Integration von Migranten. Vor diesem Hintergrund unterstelle ich eine objektive Realität, die man als solche auch objektiv messen kann. Demnach versuche ich, mich meinem Untersuchungsgegenstand möglichst unabhängig von meiner eigenen Meinung zu nähern. Dabei ist mir durchaus bewusst: So einfach ist die Welt zumeist nicht und ja, auch statistische Analysen garantieren keine objektiven Erkenntnisse. Dennoch: Wollen wir zuverlässige und generalisierbare Aussagen über Gruppen von Menschen treffen, sind wir auf statistische Auswertungen angewiesen. Zudem sollte man sich zumindest einigen können, worüber man redet, wenn man sinnvoll über ein Thema diskutieren möchte. Wenn jeder unter einem Begriff etwas Anderes versteht, wird eine Diskussion nie zu einem konstruktiven Ende gelangen.

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