Sprachlandschaft Stadt

Wer die Straßen in Stadtteilen mit einem überdurchschnittlichen Anteil von Zuwanderern durchquert, sieht, neben den Menschen selber, auch andere visuelle Zeichen die zeigen, dass es sich um einen migrationsgeprägten Ort handelt. Die Buchstaben auf Ladenschildern sind in kyrillischer oder arabischer Schrift geschrieben, Werbeanzeigen sind in Sprachen verfasst, die in der Mehrheitsgesellschaft nicht flächendeckend beherrscht werden oder Produkte werden in möglichst authentischer Werbesprache angeboten. Kurzum, die visuell-schriftliche Komposition des Quartiers gibt einen Hinweis darauf, dass sich dort vermehrt Menschen aufhalten, die einen Migrationshintergrund haben. Zugleich ist es ein Indiz dafür, dass es sich bei Stadtteilen in denen vermehrt fremdsprachliche Schilder zu finden sind, um Ankunftsgebiet handelt. Allerdings muss das nicht sein, wie ethnical theme parks wie China Towns z.B. in den USA nahelegen (Bukow 2015). „Sprachlandschaft Stadt“ weiterlesen

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